In der vergangenen Woche fand in der Immanuelskirche an der Hermannshöhe die Ausstellung „I have a dream“ anlässlich des 50. Todestags von Martin Luther King statt. Über 300 Schülerinnen und Schüler haben die Ausstellung besucht, in der sie sich mit Hilfe von Kreativstationen und einer App interaktiv mit Martin Luther King und seinem Einsatz für Freiheit und Gerechtigkeit auseinandersetzen konnten. Ein Schwerpunkt der Ausstellung war der Besuch Kings in West- und Ost-Berlin 1964 und dessen Auswirkungen auf die Bürgerrechtsbewegung in der DDR. „Ich fand vor allem die Verbindung zwischen Martin Luther King und dem geteilten Berlin sehr interessant“, meint Finja (14), die mit ihrer Klasse die Ausstellung besucht hat.

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Markus Meckel, DDR-Bürgerrechtler und letzter Außenminister der DDR, eröffnete die Ausstellung am 21. April. Er hat als Jugendlicher Martin Luther King bei seiner Predigt in Ost-Berlin erlebt. Im Nachhinein sei ihm besonders diese Aussage Kings wichtig geworden: „Letzten Endes gibt es kein Ost und West, kein Nord und kein Süd, denn wir sind alle Brüder und Schwestern in unserem Herrn Jesus Christus.“ Dies habe ihn motiviert, sich für Freiheit und Demokratie einzusetzen.

Ihren Abschluss fand die Ausstellung am Sonntag, den 29. April mit einem bewegenden Gospelgottesdienst.

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Fotos von Alireza Razmposh

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Ein paar Eindrücke vom Eröffnungsgottesdienst der Allianz-Gebetswoche 2018 sind nun in unserer Gallerie zu finden.