20 Jahre Partnerschaft Bobruisk - Bochum

 

Wer seinen Schöpfer ehren will, der erbarmt sich über den Armen. Sprüche 14, 31b (nach Schlachter)

1993 kamen zum ersten Mal 40 „Tschernobylkinder“ aus Weißrussland zu einem 4-wöchigen Erholungsaufenthalt in Familien unserer Bochumer Gemeinden. Diese Kinder luden uns ein, sie doch einmal bei sich zuhause in Bobrujsk zu besuchen. Werner Schneider und Waldemar Kohls fuhren daraufhin im Herbst mit einer Delegation zu einem Gegenbesuch nach Bobruisk. Das war der Beginn einer inzwischen 20-jährigen engen und vertrauensvollen Freundschaft mit unseren Geschwistern.
Mehrfach haben wir auch noch strahlengeschädigte Kinder zu einem Erholungsaufenthalt eingeladen, bis sich leider zu wenig Gastfamilien fanden.
Seit dieser Zeit sind wir schon 36 mal mit einem Hilfsgütertransport dort gewesen, in der Hauptsache mit gut erhaltener Kleidung und Schuhen, Windeln für alte und behinderte Menschen und gebrauchten Fahrrädern.
Das Alles war nur möglich, weil viele Geschwister dafür in großer Treue gespendet haben. Danke! Mehrere unserer Fahrer  begeben sich regelmäßig auf die 1750 km lange Reise. Wer einmal in Bobrujsk war, hat ganz schnell sein „Herz dort verloren“, wenn er die Liebe und Gastfreundschaft erlebt und an den lebendig und abwechslungsreich gestalteten Gottesdiensten teilnimmt, die vor allen Dingen von jüngeren Geschwistern durch Zeugnisse, Bibelauslegung, Gedichte und unterschiedliche musikalische Beiträge bereichert werden.
Wir freuen uns über die vielen frohen Kinder in der Sonntagschule für die wir Geld mitnehmen, damit die Gemeinde sie mit vitaminreichem Obst versorgen kann. Das missionarische und soziale Engagement der Gemeinde in den Dörfern um Bobrujsk, im Altenheim, in einem Waisenhaus, bei behinderten Menschen und bei kinderreichen Familien ist bewundernswert.
Vor einigen Jahren haben wir gehofft, dass sich das Land einmal wirtschaftlich so erholen würde, dass unsere Hilfe nicht mehr nötig sei. Leider herrscht zur Zeit eine starke Inflation, die die Preise viel stärker steigen lässt als die Löhne, wodurch die Not noch vergrößert wird.

Bitte helft uns helfen!  Wir sind im Augenblick finanziell leider nicht in der Lage, den für den 29.4. – 7.5.2013 geplanten Hilfsgütertransport vollständig durchzuführen.

Wir benötigen dringend Geld für die Transportkosten und für die Unterstützung der Gemeinde, damit sie das Obst für die Kinder einkaufen kann. Wir hoffen auf eure Hilfe!

Überweist eure Spenden bitte auf das

Konto: 1327543 der Immanuelskirche Bochum

bei der Sparkasse Bochum

BLZ 43050001 mit dem Vermerk „Bobruisk“.